Tipps & Wissen29. Oktober 2026 · 2 Min. Lesezeit

Website-Check: Diese sechs Bereiche sollten Sie regelmäßig prüfen

Ob eine Website gut funktioniert, zeigt sich in sechs Bereichen: Sicherheit, Auffindbarkeit bei Google, Sichtbarkeit in KI-Antworten, Darstellung auf dem Smartphone, Technik und Ladezeit sowie rechtliche Pflichtangaben. Fehler in diesen Bereichen fallen beim normalen Besuch der eigenen Website oft nicht auf – kosten aber Besucher, Vertrauen und Anfragen. Ein kurzer Check alle paar Monate verhindert, dass sich Probleme unbemerkt ansammeln.

1. Sicherheit

Eine verschlüsselte Verbindung (HTTPS) ist Pflicht. Ebenso wichtig sind aktuelle Software und eine Server-Konfiguration, die gängige Angriffe erschwert, etwa über Sicherheits-Header. Veraltete PHP-Versionen oder CMS-Versionen ohne Sicherheitsupdates sind ein häufiges Risiko – mehr dazu im Beitrag Wartung und Updates.

2. Google und SEO

Jede Seite braucht einen eigenen Seitentitel und eine Beschreibung, eine klare Überschriftenstruktur und Bilder mit Alternativtext. Eine Sitemap und eine korrekte robots.txt helfen Google, alle wichtigen Seiten zu finden. Wie Ihr Eintrag in den Suchergebnissen wirkt, testen Sie mit der Google-Vorschau.

3. Sichtbarkeit in KI-Antworten

Immer mehr Menschen fragen ChatGPT, Gemini oder die KI-Übersichten bei Google. Damit Ihr Unternehmen dort genannt wird, braucht die Website strukturierte Daten, klare Angaben zu Unternehmen und Leistungen und Inhalte, die Fragen direkt beantworten. Der GEO-Check prüft diesen Bereich im Detail.

4. Darstellung auf dem Smartphone

Ein großer Teil der Besucher kommt mobil. Texte müssen ohne Zoomen lesbar, Schaltflächen gut tippbar und Formulare bequem ausfüllbar sein. Grundlage ist ein korrekt gesetzter Viewport – fehlt er, wird die Seite auf dem Smartphone winzig dargestellt.

5. Technik und Ladezeit

Langsame Seiten verlieren Besucher, bevor diese den ersten Satz gelesen haben. Häufige Bremsen sind zu große Bilder, viele externe Skripte und fehlende Komprimierung. Viele dieser Bremsen lassen sich ohne Relaunch beheben.

6. Pflichtangaben

Geschäftsmäßige Websites brauchen ein leicht erreichbares Impressum nach § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (DDG) und eine Datenschutzerklärung, die zur tatsächlichen Verarbeitung passt. Eingebundene Dienste wie Schriften, Karten oder Videos von Drittanbietern sind dabei ein häufiger Stolperstein – der Datenschutz-Check zeigt, welche Dienste Ihre Website lädt.

Alle Bereiche in einer Minute prüfen

Der kostenlose Website-Check von Medienfeuer® prüft die Startseite Ihrer Website in allen sechs Bereichen mit rund 25 Prüfpunkten. Sie erhalten eine Gesamtnote und sehen sofort, was gut läuft und wo es hakt – mit verständlichen Erklärungen und konkreten nächsten Schritten. Ohne Anmeldung, das Ergebnis erscheint direkt auf der Seite.

Häufige Fragen zum Website-Check

Wie oft sollte ich meine Website prüfen?

Ein kurzer Check alle drei bis sechs Monate ist sinnvoll, außerdem nach jeder größeren Änderung wie einem neuen Plugin, einem Hosting-Wechsel oder einem Relaunch.

Ersetzt ein automatischer Check eine Beratung?

Nein. Ein automatischer Check zeigt technische Befunde schnell und zuverlässig. Ob Inhalte überzeugen und die Website Anfragen bringt, beurteilt man am besten im Gespräch.

Was tun, wenn der Check Fehler zeigt?

Viele Punkte wie fehlende Seitentitel oder zu große Bilder lassen sich schnell beheben. Bei Sicherheitsthemen oder veralteter Software lohnt sich fachliche Unterstützung – zum Beispiel im Rahmen von Wartung und Hosting bei Medienfeuer®.

Weitere Beiträge

Zum Magazin