
Datenschutz-Check:Welche Dienste lädt Ihre Website?
Tracking, Schriften, Cookies – technischer Befund in Sekunden.
Der Datenschutz-Check zeigt, welche externen Dienste Ihre Startseite einbindet, welche Cookies schon beim ersten Aufruf entstehen und ob die Datenschutzerklärung die gefundenen Dienste nennt. Ein technischer Befund, keine Rechtsberatung.
Adresse eingeben, Ergebnis sehen.
Kostenlos und ohne Anmeldung. Abgerufen werden die öffentliche Startseite und die verlinkte Datenschutzerklärung. Technischer Befund, keine Rechtsberatung. Datenschutz
- Startseite abrufenQuelltext und Antwort des Servers
- Eingebundene Quellen sammelnSkripte, Stylesheets, Schriften, iframes, Bilder
- Dienste erkennenTracking, Schriften, Videos, Karten, CDNs
- Cookies und Einwilligung prüfenCookies beim ersten Aufruf, Cookie-Banner
- Datenschutzerklärung abgleichenWerden die gefundenen Dienste genannt?
- Ergebnis zusammenstellenPunkte je Bereich und Gesamtnote
Ergebnis besprechen?
Daniel Springer zeigt Ihnen, welche Dienste sich technisch datensparsamer einbinden lassen. Das Ergebnis wird automatisch mitgeschickt.
Warum externe Dienste ein Thema sind
Viele Websites laden Schriften, Videos, Karten oder Statistik-Skripte direkt von fremden Servern. Jeder dieser Abrufe überträgt die IP-Adresse des Besuchers an den jeweiligen Anbieter – oft schon, bevor der Besucher irgendetwas angeklickt hat. Spätestens seit das Landgericht München I im Januar 2022 wegen extern geladener Google Fonts Schadensersatz zugesprochen hat, ist das Thema bei Unternehmen angekommen. Der Datenschutz-Check zeigt in Sekunden, welche Dienste Ihre Startseite einbindet und wo sich etwas verbessern lässt.
Was der Datenschutz-Check prüft
Externe Dienste
Der Check sammelt alle Quellen, die die Startseite einbindet – Skripte, Stylesheets, Schriften, iframes und Bilder – und erkennt bekannte Dienste:
- Tracking und Werbung: Google Analytics, Google Tag Manager, Google Ads, Meta-Pixel, LinkedIn, TikTok, Microsoft Clarity, Hotjar und weitere.
- Schriften: Google Fonts, Adobe Fonts und Font Awesome von fremden Servern.
- Eingebettete Inhalte: YouTube, Vimeo, Google Maps, reCAPTCHA, Social-Media-Widgets, Chat- und Buchungs-Tools.
- Fremde CDNs: Bibliotheken von cdnjs, jsDelivr, unpkg und ähnlichen Diensten.
Einwilligung und Cookies
Der Check erkennt gängige Einwilligungs-Werkzeuge wie Cookiebot, Usercentrics, Borlabs Cookie oder Complianz und zeigt, welche Cookies der Server schon beim ersten Aufruf setzt – vor jeder Einwilligung. Technische Cookies, etwa für eine Sitzung, sind dabei unkritisch; Cookies, die nach Tracking oder Werbung aussehen, nicht.
Impressum und Datenschutzerklärung
Zum Schluss sucht der Check die Links zu Impressum und Datenschutzerklärung, ruft die Datenschutzerklärung ab und prüft, ob die gefundenen Dienste darin namentlich genannt werden. Jeder eingesetzte Dienst gehört mit Zweck und Anbieter in die Erklärung.
Was der Check nicht kann
Der Datenschutz-Check ist ein technischer Befund und keine Rechtsberatung. Er sieht den Quelltext der Startseite so, wie der Server ihn ausliefert. Was erst per JavaScript oder nach einem Klick nachgeladen wird, ob Dienste wirklich erst nach Zustimmung starten und ob die Texte von Datenschutzerklärung und Cookie-Banner rechtlich passen, zeigt nur ein Test im Browser und die Prüfung durch eine Fachanwältin, einen Fachanwalt oder Ihre Datenschutzbeauftragten.
Typische Funde und Lösungen
- Google Fonts vom Google-Server: Die Schriftdateien lassen sich herunterladen und auf dem eigenen Server ausliefern – meist in weniger als einer Stunde.
- YouTube-Videos und Google-Karten: Eine Zwei-Klick-Lösung zeigt zunächst ein Vorschaubild und lädt den Inhalt erst, wenn der Besucher es möchte.
- Bibliotheken aus fremden CDNs: jQuery, Bootstrap oder Icon-Schriften lassen sich genauso gut lokal einbinden.
- Tracking ohne Einwilligung: Statistik- und Werbedienste gehören hinter ein sauber konfiguriertes Einwilligungs-Werkzeug – oder sie werden durch eine datensparsame Lösung ersetzt.
- Veraltete Datenschutzerklärung: Neue Dienste wurden eingebaut, aber nie in der Erklärung ergänzt.
So geht es weiter
Die technischen Punkte – Schriften lokal einbinden, Einbettungen umbauen, Einwilligungs-Werkzeug richtig einstellen – übernimmt Medienfeuer im Rahmen von Website-Support oder Wartung. Die rechtliche Bewertung und die Texte Ihrer Datenschutzerklärung gehören in die Hände von Fachleuten für Datenschutzrecht.
Häufige Fragen zum Datenschutz-Check
Google Fonts, Cookie-Banner und eingebettete Inhalte.
Ist der Datenschutz-Check eine Rechtsberatung?
Nein. Der Check zeigt technisch, welche Dienste die Startseite einbindet und welche Cookies der Server setzt. Ob die Website rechtlich in Ordnung ist, beurteilen Fachanwälte oder Datenschutzbeauftragte.
Warum sind extern geladene Google Fonts ein Problem?
Beim Laden der Schriften von Google-Servern wird die IP-Adresse jedes Besuchers an Google übertragen, ohne dass er eingewilligt hat. Das Landgericht München I hat darin im Januar 2022 eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts gesehen. Lokal eingebundene Schriften vermeiden das Problem vollständig.
Brauche ich ein Cookie-Banner?
Ein Einwilligungs-Werkzeug ist nötig, wenn Ihre Website Dienste nutzt, die eine Einwilligung erfordern – etwa Tracking, Werbung oder bestimmte eingebettete Inhalte. Setzt die Website nur technisch notwendige Cookies und bindet keine solchen Dienste ein, ist kein Banner erforderlich.
Warum erkennt der Check mein Cookie-Banner nicht?
Der Check kennt die verbreiteten Einwilligungs-Werkzeuge an typischen Dateinamen und Skripten. Ein selbst programmiertes Banner oder ein seltenes Werkzeug kann unerkannt bleiben. Das ist kein Fehler Ihrer Website.
Was ist eine Zwei-Klick-Lösung?
Statt ein YouTube-Video oder eine Karte sofort zu laden, zeigt die Seite zunächst ein Vorschaubild mit einem Hinweis. Erst nach einem Klick wird der Inhalt vom Anbieter geladen – und erst dann werden Daten übertragen.
Welche Daten werden gespeichert?
Gespeichert werden die geprüfte Adresse, das Ergebnis und die IP-Adresse, von der die Prüfung kam. Die IP-Adresse dient nur dazu, Missbrauch zu verhindern, und wird nach 90 Tagen gelöscht. Name oder E-Mail-Adresse werden nicht abgefragt – erst wenn Sie das Ergebnis über das Formular besprechen möchten.
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Datensparsam umbauen.
Schriften lokal, Videos per Klick, Tracking nur mit Einwilligung: Medienfeuer setzt die technischen Punkte für Sie um.